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WATAIN Sworn To The Dark (2007) |
9.5 |
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Formed
In: 1998 Discographie: |
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Tracklist 01. Legions Of The Black Light 02. Satan's Hunger 03. Withershins 04. Storm Of The Antichrist 05. The Light That Burns The Sun 06. Sworn To The Dark 07. Underneath The Cenotaph 08. The Serpent's Chalice 09. Darkness And Death 10. Dead But Dreaming 11. Stellarvore |
Current
Line-Up
E. Danielsson - Vocals, Bass P. Forsberg - Guitar H. Jonsson - Drums Set Teitan - Live Guitar A. - Live Bass |
| Ich
muss gestehen, ich hatte bis dato noch nichts von der schwedischen BlackMetal-Formation
WATAIN gehört. Ob sich mir das Schicksal nun doch offenbarte, als es mir diese Aufnahmen ins Haus flattern ließ... es wäre möglich. Der Titeltrack "Legions Of The Black Light" lockt mit einem kleinen Gitarrenintro die verehrten Hörer aus den Wäldern oder weg vom Mittagstisch direkt auf den Altar, zugleich einer der Highlights des Albums. Die Spielzeit von 8 Minuten fällt für einen Titeltrack ziemlich lange aus, aber man sollte es ja von diversen, anderen bekannten oder unbekannten Musikern ja bereits gewohnt sein. Ein schneller Übergang und es befindet sich "Satans's Hunger" am Start. Es geht gleich zügig wie gewohnt weiter wobei die Drums doch ein wenig eintönig rüberkommen. "Withershins" lädt ein wenig zu verschnaufen an, sodas "Storm Of The Antichrist" wieder richtig ins Ohr geht. Der Titel mit teilweise ruhigern Teilen auf, die man auf anderen Liedern missen muss. Ingesamt sehr dezent gehalten. Nun zum intensivsten Track des ganzen Albums: "The Light That Burns My Eyes". Man fühlt sich gekidnapped und entlockt vom Weltendasein. Ziemlich schwierig zu beschreiben, aber der Track überrollt den Hörer mit seiner klanglich, sehr dick beschichteten Durchdachtheit. Wir sind bei Track 5 gelandet, "Sworn To The Dark". Die Betitelung finde ich durchaus passend, sehr dunkel und direkt, erinnert an "Satan's Hunger". "Underneath The Cenotaph" und "The Serpent's Chalice" schließen sich gut den vorigen Liedern an. Die Riffs heizen ein, die Drums sind wie gewohnt sehr sauber und stimmig. Zu Beginn des nächsten Tracks wird dem Hörer frontal "Darkness And Death" an die Stirn geschrien und man kann erahnen, mit welcher Härte man zu diesem Werke schreitet. Abgerundet wird das Album vom instrumentalen Track "Dead But Dreaming" und dem Schlusslicht "Stellarvore". Durch die Chorpassagen bekommt dieser Track einen für diesen Album ungewöhnlichen Touch. Passt meiner Meinung nach nicht ganz zum Rest aber nun gut, was solls. Unten drunter, schöner Schlussstrich und nach knapp einer Stunden ist man den Fängen von WATAIN nun doch entkommen. Scheintot oder doch neu geboren? Für mich war die Anschaffung überraschend spannend und ich werde natürlich in weiterer Zukunft meine Augen auf die Band richten. Auf Wiedersehen und gute Nacht. |