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Ich
muss gestehen, ich habe ein Fable für ausländische Bands mit
deutschen Namen in den vergangen Jahren bekommen. Man wird aber so gut
wie immer hinters Licht geführt wenn man glaubt, die meisten Prügelkapellen
wären gut.
Gezielte Ausnahmen bestätigen die Regel, wie in diesem Falle die
italienische Formation KULT.
Gegründet wurde die Band schon im Jahre 2001.
Neben einem Demotape Anfang der Neunziger erscheint nun mit "Winds
Of War" endlich ihr erster Longplayer.
In knapp 40 Minuten, die ich etwas mager finde, erwartet den typischen
Blackmetal-Hörer eine gut proportionierte Mischung aus treibenden
Klangeinlagen, sowie rhythmisch angehauchte Parts, die allesamt recht
gut gesamtlich abgestimmt sind.
Zu meinen Missgunsten findet die Scheibe nur bei "normalen"
Hörern Anklang.
Es fehlt mir einfach ausschlaggebende Kraft hinter den Stücken,
sowie den Widererkennungswert.
Es gibt schon genug andere Bands, die so ihren Unterhalt damit finanzieren
würden wollen, aber leider reicht es in dieser "modernen"
Welt nicht mehr aus.
Ich hätte nichts gesagt, wäre dieses Album nach ihrer Demo
erschienen, aber für die Neuzeit ist dieser Release einfach zu
mager und dürftig.
Ein unausweichlicher Anspieltipp ist für mich aber trotzdem "Il
Crepuscolo" geworden, der mit seinem Gesamteindruck und dem Gitarrenriff,
besonders in den ersten Sekunden, beweist.
Für Neulinge im Blackmetal-Bereich ist diese Cd sicher empfehlenswert,
der Rest kann getrost die Finger davon lassen.
(
verfasst für Metalblaze.at
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